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Trotz Corona: Völker GmbH bildet in Witten weiter aus

17/08/2020

In der Klinik- und Pflegebettenproduktion ist viel spezifisches Wissen gefragt – das geben die Ausbilder bei Völker gerne direkt im Betrieb an den Nachwuchs weiter. „Mit guten Azubis und einem hohen Niveau in der Ausbildung sichern wir unsere unternehmerische Zukunft. Neben den wichtigen allgemeinen Lehrinhalten aus der Berufsschule können wir unseren Nachwuchs vor Ort bestens auf die Arbeit in unserem Betrieb, aber auch in anderen Produktionsunternehmen vorbereiten“, erklärt Geschäftsführerin Yvonne Risch die Bedeutung der Ausbildung bei Völker.

Ausbildung mit Hygiene- und Abstandskonzept

Von Corona und den damit verbundenen wirtschaftlichen Herausforderungen lässt sich das Unternehmen dabei nicht abhalten. „Wie alle Unternehmen können wir noch nicht genau abschätzen, wie sich die aktuelle Krise perspektivisch auf uns und die Gesamtwirtschaft auswirken wird. Aber wir müssen den personellen Nachwuchs und damit unsere Zukunft im Blick behalten. Gut ausgebildete Arbeitskräfte werden wir bei Völker immer brauchen“, so Yvonne Risch weiter.

Für die diesjährigen Völker-Azubis ist das besonders erfreulich, da aufgrund der Pandemie viele Unternehmen die Ausbildung vorübergehend aussetzen oder Ausbildungsplätze reduzieren. Für Völker war das kein Thema, auch wenn sich das Hygiene- und Abstandskonzept natürlich auch auf die Ausbildung auswirkt.

 „Es ist sicherlich für Azubis und Ausbilder ungewöhnlich und manchmal auch schwieriger, wenn alle Erklärungen mit Maske und Abstand erfolgen müssen. Aber wir haben in unserem Unternehmen schon immer pragmatisch und lösungsorientiert gedacht. Deshalb werden wir garantiert auch diese Herausforderung meistern“, blickt Svenja Knehaus optimistisch nach vorne. Die Personalleiterin bei Völker geht aktuell davon aus, dass auch die Berufsschule mit einem eigenen Hygienekonzept regulär starten wird.

Azubis freuen sich auf Ausbildungsbeginn

Der Nachwuchs freut sich auf jeden Fall auf die Chance, die Völker ihnen gibt. „Es ist natürlich komisch, ausgerechnet in diesem Jahr unter den erschwerten Bedingungen seine Ausbildung zu beginnen. Trotzdem kann ich kaum erwarten, dass es bald losgeht“, erzählt der angehende Mechatroniker Felix Rieger. Und Nick Noel Hochwimmer, künftig Auszubildender als Fachinformatiker, ergänzt: „Viele andere junge Leute haben sich in diesem Jahr schwergetan, einen passenden Ausbildungsplatz zu finden. Dass das bei mir in einem spannenden Unternehmen hier vor Ort geklappt hat, freut mich unheimlich.“

Ein Ausbildungsplatz noch offen

Einen weiteren vorgesehenen Ausbildungsplatz für eine Industriekauffrau oder einen Industriekaufmann konnte das Unternehmen noch nicht besetzen. „Leider hat sich bisher kein geeigneter Kandidat bzw. keine geeignete Kandidatin gefunden“, so Svenja Knehaus. Sollte sich spontan eine Bewerberin oder ein Bewerber finden, könnte das Unternehmen auch diesen dritten Ausbildungsplatz noch in diesem Jahr besetzen.

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